19.12.2007

Urlaub an der Nordküste von PNG

Nun wird es aber Zeit, dass ich euch den nächsten Blogeintrag serviere! Ist ein Schmankerl!
Also wir: ich, Elissa, Beth, Richard u. Chris sind von Goroka nach Madang geflogen! Wir sind mit einer kleinen Maschine mit ungefähr 10 Sitzplätzen geflogen. War mal ein ganz anderes Flugerlebnis. Man spürt die Turbulenzen intensiver, was den Nervenkitzel größer werden lässt. Unser Flug dauerte ungefähr ne Stunde, und dann, waren wir plötzlich in einem ganz anderen Klima. Nämlich in einem Schwülheißen.


Wir sind anschließend direkt zu unseren Hotel gebracht worden. Normalerweise wäre uns der Aufenthalt im Hotel nicht so günstig gekommen, doch das gute war, dass NTMler 50 Prozentrabatt bekommen haben. Und somit war das Ganze erschwinglich für uns. Somit haben dann Chris, Rich, und ich ein Hotelzimmer geteilt, und das gleiche bei den Mädels mit Beth, Elissa, und Sarah. (Sarah ist eine Missionarin von New Irland, welche schon des öfteren auf ITF war, und sie ist auch noch Taucherin.)




Auf diesem Bild könnt ihr unseren gigantischen 25m Salzwasserpool sehen! Diesen habe ich jeden Morgen ganz alleine nutzen dürfen. Was ich natülich sehr genossen habe.




















Und einmal täglich, sind wir Essen gegangen. Das war meistens am Abend. Allerdings hatten wir auch ein paar mal Pech mit unserem Vorhaben, da Madang öfter mal Stromausfälle hat, und es somit keine warme Speisen in der Restaurants gibt. Und noch etwas durfte ich von Madang lernen, Geduld. Einmal waren wir in einem Chinarestaurant, und ich wollte mal Nudeln, anstatt, von dem übliche Fleisch u. Reisgerichten. Das war allerdings fatal, da ich mein Essen erst 45 Minuten später als alle anderen bekommen habe. Tja, das ist auch PNG, da lässt man sich Zeit. Doch wenigstens, waren die Nudeln köstlich und haben sich nicht als Reinfall erwiesen.

Auf diesem Bild könnt ihr ein typisches PNG- Fischerboot sehen. Welche man von Morgens bis Abends täglich in Aktion beobachten kann.










Unseren ersten freien Tage habe wir 3 Deutschen dazu genutzt um einen Tauchkurs zum Open Water Diver zu absolvieren.
Ganz links im Bild: Christopher, ein australischer Pilot der 27 Jahre alt ist und auch ein paar Tage Urlaub in Madang macht.
Ich muss sagen, dieser Tauchkurs hat es richtig in sich gehabt. Da unsere Tauchlehrerin eine Japanerin, deren Englisch katastrophal war. Sie hat zum Beispiel Left and Right ->
Left and Light ausgesprochen.
Oder 30 Meter -> Dirty Meter anstatt von thirty meter


Und unsere erste Aufgabe bestand darin ein Buch über Tauchen, welches 250 Seiten hatte, innerhalb von 1,5 Tagen zu lesen und zu verstehen. Das hätten wir glaub ich nicht hinbekommen, wenn wir nicht noch zu unserem Glück ein deutsches Exemplar des Buches bekommen hätten. Somit haben wir dann zu 3 bis in die Nacht gepaukt. Am nächsten Tag, haben wir dann unseren Theoretischen Testbogen mit 50 Multible Choice Fragen ausfüllen dürfen. Was sich auch sehr in die Länge gezogen hat. Die Sprachbarrieren waren einfach sehr groß, so sind wir um Mitternacht Hundemüde aufs Hotelzimmer zurückgekrochen. Doch die Mühe hat sich ausgezahlt, da wir alle die Theorieprüfung bestanden haben.

Am nächsten Tag haben wir dann 24 praktische Fertigkeiten, von 9 Uhr früh bis 8 Uhr Abends im Hotelpool erlernt. Meine Kniee waren richtig wund am Abend, da der Boden des Pooles sehr rauh war. Schließlich haben wir auch diese Hürde hinter uns gebracht und durften uns auf unseren ersten richtigen Tauchgang im Meer freuen.


Am nächsten Morgen sind wir dann mit einem Motorboot zu einem Riff gefahren, und durften, dass erste Mal, die wunderschöne Unterwasser- welt von PNG kennenlernen.
Leider habe ich kein Unterwassergehäuse für meine Kamera gehabt. Ich muss sagen die Kosten haben sich gelohnt, da die Klarheit des Meeres so gut war. Wir konnten Fische in allen nur erdenklichen Farben sehen. Am Morgen hatte ich noch Bedenken, da ich wusste, dass man beim Tauchen locker bleiben muss, und nicht einfach von 12 Meter Tiefe zur Oberfläche schießen darf, da sich sonst die Luft in den Lungen zu schnell ausdehnen würde.


Doch komischer Weise hatte ich damit überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil, ich habe mich richtig wohlgefühlt. Auch der Druckausgleich hat super geklappt. Ja, wie gesagt, wir haben allerhand entdecken dürfen. Haben mit Klaunfischen (Findet Nemo Film) spielen können, welche sich in Anemonenfühlern verstecken. Sie spielen richtig mit einem, kommen sehr nah heran. Richtige Fischstraßen mit 1000den von Barakudafischen, mit gelber Schwanzflosse konnten wir durchkreuzen. Und auf dem rechten Bild seht ihr einen lebendigen Seestern, welcher sich richtig hart, aber trotzdem irgendwie glitschig anfühlt.


Außerdem haben wir einige Wracks mit ihren bewucherten Korallen bestaunen dürfen. Eine Chessna, einen Bomber aus dem 2 Weltkrieg, und eine Frachtschiff, in das wir sogar hineingetaucht sind. Doch der Beste Tauchgang war am letzen Tag unserer Tauchtage. Ich habe noch vorher gesagt, dass ich dies alles sehen möchte: einen Rochen, Hai, u. einen Schildkröte. Und ich hab alles in einen Tauchgang sehen dürfen eine Wasserschildkröte, die ca 40 cm Durchmesser hatte, einen etwas kleineren Mantarochen, mit Augen die gelb umrandet waren. Diese Rochen gleiten förmlich durchs Wasser. Und dann haben wir noch einen 1,5 Meter langen Weißspitz Hai in 20 Meter Tiefe sehen dürfen. Einfach genial. Und sogar einen Kugelfisch, welchen wir aufgepumpt in der Hand gehalten haben. Witzig! Auf dem Bild links oben unsere Tauchlehrerin, welche irgendwie witzig ist, doch ihr Englisch brauch echt Auffrischung. Und rechts unten, Sarah Pauli, welche mit uns getaucht ist!



Tja, und am Schluss haben wir unser PADI Zertifikat bekommen, was uns nun zum selbst- ständigen Tauchen qualifiziert.












Wusstet ihr eigentlich, dass ein Film über Robinson Cruso in Madang gedreht worden ist. Ich konnte mir das richtig vorstellen, als ich die vielen traumhaften Inseln von Madang erblicken durfte. Das Wasser ist hier sehr klar und wird zum Strand hin hellblau. Palmen über Palmen. Manchmal könnte man echt glauben, man befindet sich im Paradies. Noch dazu ist die Natur in PNG noch nicht vom Massentourismus überrannt worden.






Man kann auch ganz günstig ein Kanu für ein paar Kina (Währung von PNG, war ursprünglich mal ne Muschel Namens: Kina) leihen. Und damit die tolle Inselwelt erkunden. Und hier und da mal die wunderschönen Korallen erschnorcheln.










Und hier kann ich meiner Homepage-
adresse endlich das Bild, einer wie im Dschungel auftretenden Natur illustrieren. Hier befinde ich mich auf einer kleinen Insel. (Pig Island, welche als Picknickinsel dient) Diese Insel hat allerhand von gigantischen Blumentopfpflanzen. Auf jedenfall hab ich sowas noch nicht in der Größe sehen können. Wir haben ein paar Stunden auf dieser Insel uns die Zeit vertrieben. Das kann man ganz günstig machen, da es hier öffentliche Boote gibt, die ständig von Insel zu Insel fahren, und die Leute rumkurven.




Tja, und die Tradition gibt es auch in PNG, da die westliche Welt auch dies mit herüber- gebracht hat. Auf dem Bild ist ein dekorierter Weihnachts- baum, welcher in einem Madang Restaurant steht, zu sehen.




















Muss sagen war ein sehr erlebnisreicher Urlaub. Indem ich auch sehr viel über Kultur und PNG lernen durfte. Schade, dass es schon rum ist, doch die Erinnerungen bleiben. Haben jetzt noch ein paar Wochen, in denen wir noch auf ITF aushelfen. Und dann dürfen wir durch das erste ITF Programm 2008 gehen, welches 5 Wochen dauert, und uns einen guten Einblick über Mission geben wird. So der nächste Eintrag folgt bald! Bitte schaut immer mal wieder auf die Neuigkeitenbox. Übrigens 3 neue Webalben von Madang auf Picasa. Sogar mit nochmehr Infos.

Euer Dschungelkönig :-D

30.11.2007

Team Translation Workshop auf ITF (Nov 2007)

Im November sind viele Missionare von verschiedenen Regionen mit ihren Familien und Sprachhelfern zu ITF gekommen.

Sie haben 2 Wochen auf ITF verbracht, in denen sie täglich Vormittags und Nachmittags, Lehreinheiten für das Übersetzen der Bibel bekommen haben.

Als Übungstext haben sie Lukas 15:11-32 (die Geschichte vom verlorenen Sohn) hergenommen.


Teilweise haben auch manche Missionare ihre bisherigen Übersetzungs- arbeiten von einem ausgebildeten Prüfer kontrollieren lassen.

Bevor es dazu kommt, wird eine Übersetzung schon im jeweiligen Stamm an verschiedenen Leuten geprüft.

Wenn man diese Phase beendet hat, muss sie dann von dem Prüfer (der Linke im Bild mit der Brille) getestet werden. Da natürlich der Prüfer nicht jede Stammessprache sprechen kann, muss der Missionar (der Rechte im Bild) als Dolmetscher fungieren.
Der Prüfer stellt den Stammesleuten verschiedene Fragen um die Genauigkeit der Übersetung zu prüfen. Da es manchmal auch zu Missverständnissen kommt, sind meisten gleich 2 oder mehr Sprachhelfer, welche sich gegenseitig aushelfen können. Somit sollte es dann möglich sein die Übersetzung richtig wiederzugeben. Manchmal wird auch mit Tok Pisin (Handelssprache auf PNG) gearbeitet, da dass die Missionare sowie natürlich auch nahezu alle Einheimischen auf PNG sprechen. Wenn dann diese Phase des Prüfen ebenso abgeschlossen ist, kann die Übersetung gedruckt werden. Allerdings kann es auch vorkommen, dass eine Übersetung sehr fehlerhaft ist, somit muss man dann nochmal von vorne beginnen. Was äußerst zeitraubend ist, da es teilweise Arbeiten von mehreren Monaten sind.
Unser Missionar, welcher hier in der Umgebung arbeitet, hat seine Übersetungsarbeit von der Apostelgeschichte prüfen lassen. Und es war natürlich sehr erfreulich für uns zu hören, dass das Ergebnis sehr zufriedenstellend war.
Wie ihr seht, durfte ich auch nahezu täglich in der Küche mit aushelfen. Wir haben jeden Tag Frühstück, Mittagessen und Abendessen für 80 Personen vorbereitet.

Außerdem hatte ich auch die Aufgabe die einheimischen Security, welche ebenso Nachts das Gelände überwacht hat, zu kontrollieren. So musste ich dann Nachts ab und zu aufstehen, und überprüfen, ob ihre Ausstattung (z.B.Funkgeräte, Taschenlampen) noch funktionieren. Und ob sie auch ihre vorgeschriebenen Kontrollgänge machen.












Ein Phänomen, welches man auf der Konferenz feststellen durfte, waren die Sprachhelfer. Da sie sich Berge von Essen aufgeladen haben, und man sich schon wundern musste, wohin sie dass alles Essen. Viele von ihnen sind noch kaum aus ihren Stamm rausgekommen und sind darum mit den etlichen Variationen von Essen, welche täglich auf dem Buffettisch vorzufinden waren, überfordert gewesen. Zum Beispiel hat man beobachten können, wie ein Sprachhelfer seine Kaffetasse zu Hälfte mit Zucker gefüllt hat, und sich dann noch gewundert hat, warum er so süß ist. Das kann einem schon fast Leid tun. Doch schließlich hatten sie 2 Wochen Zeit um das richtige zubereiten einer Mahlzeit zu lernen. Am Ende hat jeder von ihnen einige Kilogramm zugenommen. Einer hat sogar 9 Kg zugenommen. Man muss dazu sagen, dass sie jeweils aus ihrer Region zu unseren NTM Flughafen geflogen worden sind. Und der Preis geht nacht Gewicht. Somit wurde der Ruckflug teurer.

An einem Tag konnte man um 6 Uhr früh, den Mond richtig gut sehen. Mehr Bilder auf Picasa. Klickt einfach auf den Link, welcher unter LINKs auf der rechten Seite zu finden ist.

So das wars erstmal, der nächste Eintrag kommt bald.

Übrigens, ich werde auch versuchen den NEUIGKEITEN Banner auf der rechten Seite zu pflegen. Somit seht ihr, dann wenn wieder Neue Bilder auf Picasa vorhanden sind.

31.10.2007

Arbeiten auf ITF

Hier ein paar Beispiele, wie sich meine Arbeitszeit auf PNG gestaltet:


Hier wird am Zaun um das ITF Gelände gearbeitet. Da die alten Zaunposten schon sehr von Armeisen, Termieten, oder teilweise schon am verfaulen waren musste dieser Rund um das Gelände erneuert werden. Wir haben also ungefähr 600 neue Pfosten gebraucht, welche wir von einem höher gelegenen Dorf in den Bergen abgeholt haben. Die Einheimischen habe dort mühselig die Stämme aus den Wäldern geholt und zugeschnitten. Inzwischen sind wir schon fast fertig mit der neuen Umzeunung. Ich habe teilweise bei diesem Projekt mithelfen dürfen. Doch das meiste haben die einheimischen Workguys die auf ITF helfen machen dürfen, sie sind darin schon geübt.












An diesem Traktor wurde ein Erdbohrer angeschlossen und somit, war im nu ein tiefes Loch für die Pfosten in der Erde
















Doch manchmal war der Boden ziemlich hart so musste man ein bisschen nachhelfen, in dem man mit etwas mehr Gewicht auf den Bohrer, schließlich noch tiefer in die Erde kam. Ich durfte auch ein paar mal Gewicht spielen.


















Hier bin ich zum ersten Mal einen 4 Wheeler gefahren, welcher uns dazu diente, die Gartenabfälle, welche die Workmarys übriggelassen haben von ihren Arbeiten auf den Gelände, wegzuräumen.









Richard bei seinen ersten Fahrübungen, mit ihm zusammen habe ich diesen Job erledigen dürfen.















Steven, ein Workguy beim Rasenmähen












Hier haben wir kaputte Transformatoren entsorgen dürfen. Da es keinen Mülldienst auf PNG gibt, verbudeln wir unseren nicht brenn -oder nicht verrottbaren Müll. Und da wir uns schon in der Regenzeit befinden und es außerordentlich viel regnet, war unsere Müllgrube mit viel Wasser gefüllt. So haben wir getestet wie sehr es spritzen wird, wenn wir diese Schrottteile versenken.




















Auf diesen Bild seht ihr die Workguys von ITF, welche jeden zweiten Dienstag bezahlt werden. Und der mit der weißen Kiste ist Herb, welcher so für das handwerkliche auf ITF zuständig ist. Er hat Dieselmechaniker gelernt, was sowas wie KFZ-Mechaniker ist.














Dieses Megateil verwenden wir um das Land zu ebnen, den bin ich noch nicht gefahren, allerdings habe ich die Chance genuntzt mal mich in die Kiste reinzusitzen.
















Hier habe ich meine ersten Rohrarbeiten durchführen dürfen. Hier haben wir für die bevorstehende Konferenz, in den sanitären Anlagen, Warmwassererhitzer installiert, und angeschlossen. Leider hat es an vielen Stellen geleckt, ja leider ist das was man in PNG bekommt nicht immer das beste, allerdings ist man froh, dass es überhaupt ziemlich viel gibt.
Am Ende war dann nach ein paar extra Lagen Teflon und noch einen vernünftigen Drehmoment. alles dicht.






11.10.2007

Weltbekanntes Kulturfestival "die Goroka-Show"

Hier ein paar Bilder von der weltbekannten Kulturshow von Goroka. Sie wird immer um den 15.September veranstaltet, da das der Unabhänigkeitstag von PNG ist (15.September.1975, PNG ist seit diesem Tag nicht mehr unter der Hand einer großen Nation, Amerika hat durch seinen Verbündeten Australien Papua Neuguinea unabhängig gesprochen.) Ja und da PNG kulturmäßig einiges zu bieten hat, kommen aus den unterschiedlichsten Provinzen von PNG die verschiedenen Stammesgruppen nach Goroka.


Auf dem oberen Bild sieht man eine Misswahl, der auserwählten Schönheiten der jeweiligen Stämme.




Hier präsentiert jede Gruppe einen Stamm, und zeigt auch besondere Bräuche. Ja sehr viel nackte Haut, was aber, wenn man sich direkt unter diesen Gruppen befindet, ganz natürlich wirkt.









Dieser weißbemalte Asaro-Krieger, kommt aus dem Asaro-Stamm der ganz in der Nähe von dem Gelände, wo ich wohne, sich befindet. Aber glaubt nicht, dass die jeden TAg so rumlaufen.
Hätte auch die Möglichkeit gehabt seine Maske aufzusetzen. Doch mir wurde gesagt, es stinkt füchterlich unter diesem Lehmteil, so hab ich mir das dann doch erspart.
























Bei der Goroka Show 2007 waren ungefähr 10 Gruppen, was sehr wenig für dieses Jahr war. Allerdings hat es den Vorteil gehabt, dass auch nicht soviel Touristen rumgetanzt haben, und ich leichter Bilder schießen konnte. Ja war schon was besonderes, die Farbenpracht von so vielen Einheimischen sehen zu dürfen.
















Und hier hab ich mich noch abknipsen lassen, die haben da grad so schön in Reihe gestanden.

08.10.2007

Besondere Ereignisse und Aktionen!

Ich möchte mich entschuldigen, dass ich mich leider oft nur spärlich um den Blog kümmere. Leider liegt, dass aber auch manchmal an der unstabilen Leitung hier auf PNG. Doch ich versuche euch immer wieder Neues zu präsentieren. Schaut euch bitte auch die alten Webalben an, denn ich aktualisiere sie hin und wieder.

So jetzt fang ich aber an. Auf dem unterem Bild könnt ihr Rauchschwaden erkennen. Das sieht man hier auf PNG öfters zu sehen, da das Gras hier sehr schnell und hoch wächt. Darum brennen die Einheimischen soviel Buschgras, wie sie nur können ab. Das Problem ist nur, dass manchmal dabei auch schon mal ein paar Häuser mit abgefackelt werden. Scheint die Leute hier aber nicht weiter aufzuregen. Ja zündeln ist hier "In"!

Da wir fast jeden Freitag ein Lagerfeuer auf dem ITF-Gelände machen, und wir nicht jedesmal das selbe Essen möchten. Probieren wir da ab und zu mal was aus. Hier könnt ihr meinen Versuch zwei Hänchen mit einfachsten Mitteln zu grillen sehen. Tja, leider braucht so ein rohes Geflügel fast 2 Stunden um gar zu werden. Und da es nach einer guten Stunde immer noch recht roh war, haben wir es dann einfach in Alufolie gewickelt und danach auf einem Grill der um einiges näher an der Glut war, gestellt. Nochwas, ihr könnt erkennen das ich eine Regenjacke anhabe, da es auch noch geregnet hat, aber schließlich habe ich mein Wort gegeben die Hühnchen zu grillen, somit habe ich es tapfer durchgezogen.

Hier ein Bild von den beiden neu angereisten FSJlern, links Christoph und rechts Richard, sie hatten einen ganz routinen Ablauf bei ihren Flügen. Allerdings sind es trotzdem 8 Stunden Zeitverschiebung, doch sie haben die erste Nacht gut überstanden. So jetzt sind wir zu Dritt. :-D
Hier könnt ihr einen Pfeil erkennen, den ich von einem Dorf in den höher gelegenen Bergen Geschenk bekommen habe. Es war ein Abschiedsgeschenkt, dass ich sehr zu schätzen weiß, da er sehr aufwendig hergestellt worden ist. Wie ihr sehen könnt hat der Pfeil auch Widerhacken, und wurde zum Töten von Menschen benutzt. Man kann ihn nur in einer Richtung aus dem Opfer herausziehen. Inzwischen werden aber solche Pfeile eher zum Verkauf für Touristen angeboten.

Hier könnt ihr einen großen Papageienvogel erkennen. Der ein entflohenes Haustier ist, dass Pidgin sprechen kann. Er heißt Koki. Er war eines Abends plötzlich auf ITF, wir haben ihr mit Nüssen gefüttert. Allerdings hat er sich damit nicht lange zufrieden gegeben und hat von unserer ITF Köchin die Holztür angeknappert. Somit hat ihn dann einer von unseren Missionaren gefangen, und etwas außerhalb von ITF freigelassen. Er ist nicht wiedergekommen.

Was auch noch witzig war! Wir haben in den umliegenden Dörfern nachgefragt, wer diesen Vogel vielleicht kennt. Es hat niemand seine Zugehörigkeit feststellen können, allerdings fanden wir ein paar Interessenten die den Vogel essen wollten. Doch darauf haben wir uns nicht eingelassen. :-D


Tja Bananen, gibts hier im Überfluss auf PNG, dicke, dünne, lange, breite, fette, in verschiedenen Farben. Hier wachsen die Bananenbäume wie Unkraut. Weiter unten könnt ihr eine Bananenknospe sehen. Und solche Bananenstauden gibt es hier für 30 Kina was ungefähr um die 7 Euro sind für 70 Bananen oder auch mehr. Also kein Vergleich zu unseren Deutschen Supermarktbananen, die ja auch noch gespritzt sind.

Hier habe ich ein Mäuslein entsorgen müssen. Die Mäuse schauen hier genauso süß, wie in Deutschland aus. :-D

Hier habe ich das Duplexhaus aufgeräumt und gleich noch meine Errungenschaften an die Wand angebracht.
Ja, den "Stranger" habe ich jetzt auch durchgelesen; habe mir einiges an neuen englischen Wörtern herausgeschrieben, die ich noch erlernen darf. Ja im Januar werde ich dann auch das ITF-Programm durchmachen dürfen. Bin schon gespannt darauf.
Hier habe ich zusammen mit Friedhelm Ebel aus Berlin eine Waage justiert, wir mussten exakt 300 Pfund auf die Waage bringen, somit haben wir noch ein paar Gewichte gehalten um auf das volle Maß zu kommen. Leider hat etwas mit der Elektronik der Waage nicht funktienrt, somit hatten wir wenigsten zum Abschluss ein schönes Bild. (Ähm, sorry die Waage hat nicht mehr aufs Bild gepasst!)

Hier könnt ihr Friedy sehen wie er gerade eine Tür fertig streicht. Wir haben sie mit zerlegen dürfen, die Gitternetze ausgetauscht, welche vor den Insekten schützen sollen. Und danach abgeschliffen und mit frischen Holzlack bestrichen, damit sie vor der Witterung geschützt ist. Eine meiner ersten Arbeit auf ITF.
Zum Abschluss, könnt ihr noch den Kopf einer Phyton sehen, die ungefähr 1,5 Meter lang war. Auf ITF ist das Gras sehr kurz was auch den Grund hat, warum wir hier keine Probleme mit Schlangen haben. Diese Schlange hat uns ein Einheimischer Junge gezeigt. Der sie im Wald gefangen hat, und dann mit sich herumgetragen hat. Normalerweise sind Phytons Würgeschlange, und haben normalerweise kein Gift, doch die Einheimischen meinten, dass einige von ihnen giftig sind.

So der nächste Blogeintrag kommt bald, .....seid geduldig!