16.04.2008

So, nun melde ich mich zurück!


Sorry für die lange Wartezeit, doch auf der einen Seite wollte mein Computer nicht so, wie ich wollte und wir waren recht beschäftig hier auf ITF.

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, haben wir FSJler fleißig in der Großküche von ITF mitgeholfen. Der Grund war die Missionarskonferenz, welche eigentlich auf ITF stattfinden sollte, doch schließlich auf einem anderen Gelände von NTM abgehalten wurde. Somit haben wir das Essen zubereitet, und dann mit unserem Jeep zu den Missionaren gefahren. Wir haben für über 100 Leute gekocht.
Auf dem Bild sind wir gerade dabei, mehrere Kilo Kartoffelbrei in unsere Servierpfannen zu gießen.



Die Missionarskonferenz hat ca. 4 Tage gedauert. An einem Abend gab es ein Banquett, wo wir nochmal so richtig ran mussten. Auf dem Bild sind alle Helfer groß u. klein vertreten.















Wir drei Deutschen haben uns auch zum Kochkampf gerüstet, wie Piraten zur Seeschlacht! :-D













So sah der Saal aus, in welchen die Missionare unsere feinen Köstlichkeiten zu sich nehmen konnten.













Hier ne Twintub Waschmaschine. Davon haben wir auf den Gelände ungefähr 10 weitere. Ich muss sagen ich hätte nie gedacht, dass man soviel in eine Waschmaschine entdecken kann. Ich habe Socken, PNG-Münzen, amerikanische Münzen, eklige Stoffreste usw. aus den Maschinen gefischt. Kein Wunder, dass die kleine Wasserpumpe in den Maschinen, dass nicht alles packt. Habe schon 4 von diesen Maschinen reparieren dürfen. Bin mir vorgekommen, wie ein Waschmaschinen-Servicetechniker, da ich manchmal die ganze Maschine in einzel Teile zerlegen musste um den Fehler zu finden. Hat mich sehr an meine Werkzeugmechanikerzeit erinnert. Habe einiges über Motoren u. Pumpen lernen dürfen. War cool!

Wir besitzen 8 rießige Wassertanks, welche durch eine Unterirdischequelle mit Wasser versorgt werden. Ich find das ziemlich genial, dass wir unser eigenes Wasser für den ITF Campus herpumpen können und dadurch alle Häuser auf ITF mit Wasser speisen. Einer unserer Arbeitsprojekte war es diese Wassertanks zu säubern, da sich mit der Zeit staub in den Tanks ansammelt.
Das Putzteam, ich und Chris, am Wasser schöpfen.








Ein weiteres Projekt, welches ich sehr genossen habe, war ein kleines Stellregal für unsere Köchin Beth zu bauen.

Schaut nett aus, oder?






















Eine kleine Gravur auf der Bodenplatte des Regals, damit sie uns nicht vergisst. ;-)














Ich habe schon so oft von den Missionaren diverse Rattengeschichten gehört. Doch irgendwie haben wir in userem Holzhäuschen seit 7 Monaten nie wirklich was von den Nagern mitbekommen. Bis eines Tages, nach der Arbeit sich in meinem Zimmer verirrt hat. Das gute war, dass wir die ganze Zeit Rattengiftkörner im Haus verteilt hatten. Somit nehme ich an, dass die Ratte ein paar gefressen hat, und schließlich in meinem Zimmer verendet ist. Gut, dass wir es gleich entdeckt haben, sonst würde der Kadaver richtig eklig werden!!





Hier lag das Rättlein, bis ich es am Schwanz gepackt habe und weit weg vom Haus schmiss.


Also dann, das wars erstmal wieder von mir.

Melde mich zurück!

03.03.2008

WARTEZEIT!

Hi, an alle, die diesen Blog besuchen!

Ich war nach meinem 1 monatigen Inteface Programm ein paar Tage krank!

Und nun ist es schon März, doch ich werde versuchen den nächsten Blogeintrag bis Ende März, fertig zu stellen.

Also bleibt geduldig!

P.S. Neue Bilder sind schon auf Picasa hochgeladen. Siehe unter Neuigkeiten!

Danke

Euer Dschungelkönig

10.01.2008

Unsere momentane Arbeitssituation!

Jetzt möchte ich euch ein bisschen über unsere derzeitigen Aufgaben auf dem Interfacegelände informieren.
Auf diesen zwei Bildern könnt ihr erkennen wie wir gerade eines der vielen Holzhäuser auf ITF mit Holzöl einstreichen. Somit sind die Häuser besser gegen die heftigen Regenschauer, welche wir während der Regenzeit, besonders am Spätnachmittag erleben, geschützt. Und da die Häuser auch manchmal an einem Hang gebaut sind, war es gar nicht so einfach alle Stellen mit den Pinsel zu erreichen. So mussten wir uns auch ab und zu, was einfallen lassen. Wie zum Beispiel, dieses zweite Bild zeigt. :-D.
Auf diesen Bild könnt ihr erkennen, wie gerade eine große weibliche Bananenspinne meinen Ärmel hochgekrabbelt. Ich muss zugeben, es war schon ein mulmiges Gefühl, so eine rießige Spinne meinen Arm empor klettern zu lassen. Doch da ich wusste, dass sie normalerweise :-D nicht giftig ist wollte ich es einfach mal ausprobieren. Im Internetalbum "Gigantische Tiere", könnt ihr noch mehr Bilder sehen. Da kann man auch die zwei großen schwarzen Zähne sehen mit welchen sie wahrscheinlich auch richtig gut zubeißen kann! Der Grund warum es zu dieser Mutaktion kam, war, dass wir ein Haus mit Holzöl einstreichen mussten, welches von solch einer fetten Spinne bewohnt war. So haben wir sie schließlich umgesiedelt.
Ja und nach getaner Streicharbeit auf dem Dach hab ich gleich die günstige Hanglage genutzt um mal so richtig hoch abzuspringen. Das Coole ist, dass es viel höher aussieht, als es eigentlich ist. Da die Perspektive das zulässt. Schaut aus wie wenn ich fliegen würde, hmmm??
Außerdem mussten wir das gesamte Gelände, welches ungefähr ca. 12 Fußballfelder groß ist Rasenmähen. Dazu hat jeder von uns einen Rasenmäher bekommen. Und so konnten wir unsere Fähigkeiten im Rasenmähen so richtig ausreitzen. Da das Gelände fast durchgängig abfällt, mussten wir oft am Hang mähen. Das war natürlich umso ansträngender. Doch schließlich hat uns Danny, ein Missionar auf dem Gelände, welcher viel in der Werkstatt tätig ist, noch mit den Rasenmähermobil unterstützt. Heute durfte ich dann auch mal den Wheeter, oder wie die Einheimischen sagen "Helicopter" ausprobieren. Mit diesem Teil kommt man in die für den Rasenmäher nicht zugänglichen Stellen ran. Hat Spaß gemacht, allerdings wird man bei beständigen Mitte 20iger Temperaturen, und dem Anzug und dem ständigen Tragen des Gerätes und noch dazu in Bewegung, gewaltig ins Schwitzen. Ja und zum Schluss möchte ich euch noch einen Blick über unser neues Heim, welches wir in wenigen Tagen für ca. 1 Monat bewohnen dürfen, gewähren. Da am 18. Januar das Interfaceprogramm für 15 Teilnehmer u.a. auch wir drei Deutschen startet. In diesen 4 Wochen werden wir einiges mehr über Mission erfahren dürfen. Außerdem in der letzten Woche einen Ausflug in einem Stamm wagen. Doch jetzt will ich nicht zuviel erzählen, da ich euch danach mehr darüber berichten möchte. Also, haltet die Ohren steif und bleibt geduldig!

Euer Dschungelkönig :o)

05.01.2008

Weihnachtszeit und Jahreswechsel!

Auf diesem Bild könnt ihr sehen, dass wir sogar einen Weihnachtsbaum hatten, den wir dekorieren durften. Ja, die Amerikaner bringen sogar die Tanne nach PNG, auch wenn es nur eine Künstliche ist. Und wie an den Bild unschwer zu erkennen ist, hatten wir auch Freude beim gemeinsamen dekorieren.







Hier haben wir Plätzchen mit Lebensmittelpaste individuell gestaltet. Anschließend sind wir von Haus zu Haus gegangen, und haben Jingel Bells und O Tannenbaum (deutsche Version) gesungen. Danach haben wir unsere frisch gemachten Plätzchen übergeben.









Am 24.Dezember haben wir zunächst Nachmittags Volleyball gespielt, da es ein wunderschöner sonniger Tag war. Am Abend haben wir den Spieß rumgedreht und für unsere beiden Köchinen, Beth u. Elissa ein köstliches Essen zubereitet. Es gab Hähnchen in Curry-Sahnesoße, dazu frische Ananasstückchen von PNG (viel süßer und leckerer als in D, oh man die werd ich echt vermissen). Außerdem als Beilagen frische Gemüse und Reis. Als Nachtisch gabs dann noch frische Krapfen (so nennen wir das in Bayern, wo ich herstamm) die Richard, sitzt ganz links, gemacht hat.



Am 25.Dezember gab es nach einem köstlichen Bananen-Erdbeer-Creme-Waffel Frühstück, die Bescherung. Es war für uns drei gar nicht so einfach ein Geschenk zu finden, doch schließlich haben wir doch ein paar schöne handgemachte Tontassen aus Madang für Elissa u. Beth als Weihnachtsgeschenk gefunden. Wir haben viele kleinere Geschenke und Leckereien erhalten, u.a. eine digitale Armbanduhr, was mit das Beste, meiner Meinung, war. Da mein Funkwecker nicht in PNG funktioniert :-D. Außerdem ist meine andere Uhr andauernd ausgefallen. Wir hatten sogar Schnee, zumindest psydo Plastikschnee. :D, Ach ja und wir haben noch ne Hängematte bekommen, welche wir leider nicht nach Deutschland mitnehmen dürfen. Aber wir sind ja noch ne weile hier um sie zu genießen. Um 14 Uhr Nachmittag waren wir dann bei den Mixters und haben nochmal ne richtig große Mahlzeit gehabt. Außerdem haben wir alle 3 Nutella bekommen. Das ist hier in PNG nicht so leicht zu bekommen. Macht für mich aber nix, bin eh mehr Honig und Marmelade Esser. Und ein Teil von uns hat nen Weihnachtfilm angeguckt. Ich habe dagegen gegen Danny Schach gespielt, leider habe ich diesmal 3 von 3 Spielen verloren. Ja das war eigentlich das Wesentliche.


Ja und am Silvesterabend haben wir, erst auch wieder nen großes Buffet bei den Mixters gehabt. Da waren alle von ITF vertreten. Danach haben wir noch geplaudert bis 21 Uhr. Und danach ein fettes Siedlergame gespielt. Wir haben zwei Spiele zusammengelegt. So konnten wir dann zu 7 Spielen. Ich hätte auch fast gewonnen, doch leider war Tammy Mixter (Mixters sitzen, oben rechts) noch ein bisschen schneller im erreichen der 13 Siegespunkte. Beth macht das Foto, deshalb nicht zu sehen. Ja und dann um 0:00 Uhr haben wir uns ein gutes Neues Jahr gewunschen, wobei ich sagen muss, dass so schnell rum ging, dass ich es gar nicht so richtig realisiert habe. Hab dann mit Danny nochmal Schach gespielt, und diesmal haben wir 4 Spiele gespielt, wobei ich das Erste gewonnen hab, und weil Danny ungern verliert, haben wir dann noch 3 weitere bis 2:30 in der Früh gespielt. So habe ich dann das Letzte auch wieder gewonnen. Man muss sagen, dass Danny ein erfahrener Schachspieler ist, und versucht schnell zu gewinnen. Die ersten Male hat er mich innerhalb von wenigen Zügen platt gemacht. Doch ich habe dazu gelernt. Und sind die Spiele knapper.
Ja, so bin ich dann ins Jahr 2008 gekommen.